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Chronische Müdigkeit und Erschöpfung: Ursachensuche im Labor

Anhaltende Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen und ein dauerhaftes Erschöpfungsgefühl sind häufige Symptome, für die es vielfältige organische Auslöser geben kann. Wenn Ruhepausen nicht mehr zur Erholung führen, ist eine differenzierte Betrachtung der Blutwerte ein wichtiger Schritt zur Ursachenklärung.

In unserem Direktlabor ermöglichen wir Ihnen den Zugang zu diagnostischen Parametern, die Aufschluss über Ihren Stoffwechsel, Ihren Nährstoffstatus und Ihre Organfunktionen geben.

Mögliche organische Ursachen für Erschöpfungszustände

Müdigkeit ist oft ein unspezifisches Signal des Körpers. Durch gezielte Laboranalysen lassen sich verschiedene Funktionsbereiche untersuchen:

  • Nährstoff- und Vitaminversorgung: Ein Mangel an essenziellen Stoffen kann die Energieproduktion der Zellen direkt beeinträchtigen. Wir untersuchen hierzu unter anderem Ferritin (Eisenspeicher), Vitamin D3 (25-OH), Vitamin B12, Folsäure sowie die Spurenelemente Selen, Zink und Magnesium.

  • Stoffwechsel und Organfunktion: Funktionsstörungen von Leber, Niere oder der Bauchspeicheldrüse äußern sich oft durch Leistungseinbrüche. Relevante Marker sind hierbei die Leberwerte (Gamma-GT, GPT, GOT), der Nierenwert Kreatinin (GFR) sowie die Elektrolyte Natrium und Kalium.

  • Blutzuckerhaushalt: Ein unerkannter Diabetes mellitus oder Instabilitäten im Zuckerstoffwechsel können zu massiver Müdigkeit führen. Dies wird über den Nüchtern-Glucosewert und den Langzeitblutzucker (HbA1c) überprüft.

  • Schilddrüse und Hormone: Die Schilddrüse reguliert den Energieumsatz des Körpers. Mit dem TSH-basal Wert lassen sich Hinweise auf eine Unterfunktion finden. Zudem kann das Stresshormon Cortisol Aufschluss über die hormonelle Belastungssituation geben.

  • Immunsystem und Entzündungen: Chronische Entzündungsprozesse oder abgelaufene Infektionen binden wertvolle Energiereserven. Das Große Blutbild, die Serum-Elektrophorese sowie der Entzündungswert CRP geben hier erste Hinweise. Auch eine zurückliegende Belastung durch das Epstein-Barr-Virus (EBV-Serologie) kann im Labor bestimmt werden.

Diagnostische Sicherheit durch präzise Laborwerte

Anstatt auf Vermutungen zu setzen, liefert die Labordiagnostik objektive Daten. Die Ergebnisse dienen als fundierte Grundlage für das weitere Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt, um gegebenenfalls gezielte therapeutische Maßnahmen oder eine Supplementierung einzuleiten.

Folgende Parameter stehen Ihnen für eine individuelle Untersuchung zur Verfügung:

  • Basis-Check: Großes Blutbild, CRP, Glucose, HbA1c.

  • Stoffwechsel & Organe: Kreatinin (GFR), Natrium, Kalium, Gamma-GT, GPT (ALT), GOT (AST), Serum-Elektrophorese.

  • Vitamine & Spurenelemente: Ferritin, Vitamin D3, Vitamin B12, Folsäure, Selen, Zink, Magnesium.

  • Hormone & Infektionen: TSH basal, Cortisol (morgendliche Abnahme), EBV-Serologie.


Hinweis für Patienten: Bitte beachten Sie, dass die Laborwerte eine ärztliche Diagnose nicht ersetzen, sondern ergänzen. Wir empfehlen, die Ergebnisse im Anschluss mit einem Mediziner zu besprechen.

Blutbild, groß 5,38 €
TSH basal 16,76 €
Ferritin 16,76 €
CRP 13,41 €
Glucose
(Blutentnahme
nüchtern)
2,68 €
HbA1c 13,41 €
Kreatinin (GFR) 2,68 €
Natrium 2,01 €
Kalium 2,01€
Gamma-GT 2,68 €
GPT (ALT) 2,68 €
GOT (AST) 2,68 €
Serum-
Elektrophorese
15,42 €
EBV-Serologie 80,44 €
Cortisol basal
(Blutentnahme
morgens)
16,76 €
Vitamin D3 (25-OH) 32,18 €
Vitamin B12
+ Folsäure
16,76 €
Selen 27,49 €
Zink 6,04 €
Magnesium 2,68