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Hormonstatus Frau: Die Laboranalyse Ihrer weiblichen Hormone

Hormone fungieren als zentrale Botenstoffe im weiblichen Körper. Sie steuern nicht nur den Menstruationszyklus und die Fruchtbarkeit, sondern beeinflussen auch das allgemeine Wohlbefinden, die Hautbeschaffenheit und den Energiehaushalt. Wenn das komplexe Zusammenspiel der Drüsen – insbesondere der Eierstöcke, der Hirnanhangdrüse und der Nebennieren – aus dem Gleichgewicht gerät, können vielfältige Symptome auftreten.

Eine gezielte Laboruntersuchung im Direktlabor ermöglicht eine objektive Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Hormonwerte. Dies ist oft der erste Schritt, um die Ursachen von Zyklusstörungen, unerfülltem Kinderwunsch oder Beschwerden in den Wechseljahren medizinisch einzuordnen.


Wichtige Laborparameter im Überblick

Um ein präzises Bild Ihrer hormonellen Situation zu erhalten, werden im Rahmen der Blutuntersuchung verschiedene Schlüsselwerte analysiert:

  • AMH (Anti-Müller-Hormon): Dieser Wert gibt Aufschluss über die Eizellreserve der Eierstöcke und ist ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Fruchtbarkeit.

  • FSH (Follikelstimulierendes Hormon) & LH (Luteinisierendes Hormon): Diese Botenstoffe der Hirnanhangdrüse steuern die Eizellreifung und den Eisprung. Sie helfen dabei, die Funktion der Eierstöcke zu bewerten und den Beginn der Menopause (Wechseljahre) festzustellen.

  • Östradiol (E2): Als wichtigstes Östrogen ist es für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verantwortlich.

  • Progesteron: Das sogenannte Gelbkörperhormon dominiert die zweite Zyklushälfte. Es bereitet den Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vor und ist entscheidend für deren Erhalt.

  • TSH basal: Dieser Wert kontrolliert die Schilddrüsenfunktion. Da die Schilddrüse eng mit den Geschlechtshormonen interagiert, ist sie bei hormonellen Fragestellungen (z. B. Kinderwunsch) fast immer mitentscheidend.

  • Prolaktin: Ein erhöhter Spiegel dieses "Stillhormons" kann – oft bedingt durch Stress – den Zyklus stören und den Eisprung unterdrücken.

  • Androgene (Testosteron gesamt, DHEA-S & Androstendion): Auch der weibliche Körper produziert „männliche“ Hormone in den Nebennieren und Eierstöcken. Erhöhte Werte können Hinweise auf das PCO-Syndrom (Polyzystisches Ovar-Syndrom) geben, das oft mit Hautproblemen oder ausbleibendem Eisprung einhergeht.


Warum ist eine Laboranalyse sinnvoll?

Die Bestimmung des Hormonstatus schafft Klarheit bei körperlichen Veränderungen, die allein durch eine klinische Untersuchung oft schwer greifbar sind. Die Ergebnisse dienen als fundierte Grundlage für Ihr anschließendes ärztliches Beratungsgespräch.

Ob es um die Planung einer Schwangerschaft, die Abklärung von Zyklusunregelmäßigkeiten oder die Entscheidung für oder gegen eine Hormonersatztherapie geht: Präzise Labordaten ermöglichen es Ihrem behandelnden Arzt, eine auf Sie zugeschnittene Therapiestrategie zu entwickeln.

Hinweis zur Durchführung: Da viele Hormonwerte zyklusabhängig schwanken, sollte die Blutentnahme idealerweise zu einem spezifischen Zeitpunkt (meist zwischen dem 3. und 5. Zyklustag) erfolgen. Bitte halten Sie hierzu Rücksprache mit Ihrem Arzt oder unserem Fachpersonal.


Dehydroepiandrosteron-
Sulfat (DHEA-S)
23,46 €
Androstendion 23,46 €
Follikel-
stimulierendes
Hormon (FSH)
16,76 €
Luteinisierendes
Hormon (LH)
16,76 €
TSH basal 16,76 €
Östradiol (E2) 23,46 €
Progesteron 23,46 €
Prolaktin 23,46 €
Testosteron gesamt 23,46 €
Anti-Müller-Hormon
(AMH)
50,28 €